1. Mai: Auf nach Heilbronn!

Für den 1. Mai rufen diverse Nazi-Gruppen zu einer Demonstration in Heilbronn auf. Lasst uns das nicht hinnehmen.
Kick it like Dresden!

Infos:
http://antifa-aktionhn.jimdo.com/
http://heilbronn.die-linke-bw.de/lokales/aktuelles/detail/zurueck/stadt-heilbronn/artikel/naziaufmarsch-am-1mai-in-heilbronn-verhindern/
http://falkenfr.blogsport.de/2011/03/29/1-mai-heilbronn-stellt-sich-quer/
http://www.solid-heilbronn.de/?cat=53
http://linksunten.indymedia.org/node/36909
http://www.didf-jugend.net/index.php?option=com_content&view=article&id=81%3Aheilbronn-stellt-sich-quer-den-naziaufmarsch-am-1mai-blockieren&catid=1%3Aaktuelle-nachrichten&Itemid=2
http://bw.bundjugend.de/termin/heilbronn-naziaufmarsch/

Soliparty am 31. März

Am 19. Februar 2011 konnte der größte Naziaufmarsch Europas zum zweiten Mal verhindert werden. Wir danken allen Antifaschist_innen, die das mit uns gemeinsam ermöglicht haben und rufen dazu auf, weiterhin solidarisch zusammenzustehen. Unsere Solidarität gilt allen, die von Repression betroffen sind.

Im Anschluss an die erfolgreichen Blockaden stürmte ein Sondereinsatzkommando… der Polizei maskiert, in voller Kampfausrüstung und ohne schriftlichen Durchsuchungsbefehl das „Haus der Begegnung“ in Dresden, sowie das Haus des Jugendvereines „Roter Baum“ e.V. (http://www.roter-baum.de/). Dabei wurden sämtliche Türen des Hauses zerstört und die Einrichtung verwüstet. Mehrere Personen wurden durch das äußerst aggressive und völlig unverhältnismäßige Vorgehen des Sondereinsatzkommandos verletzt. Anschließend mussten sie sich teils nackt durchsuchen lassen, wurden mehrere Stunden gefesselt festgehalten, dann schließlich in Gewahrsam genommen und erkennungsdienstlich behandelt.
Das Jugendhaus wurde von jungen Sanitäter_innen genutzt, welche die Demonstrationen am 13. und 19. Februar 2011 begleitet haben, um Verletzten unparteiisch und ehrenamtlich zu helfen. Durchsucht wurde das Gebäude nach letzten Angaben des LKA wegen des Verdachts, dass von dort aus Gewaltstraftaten koordiniert worden seien.

Wir sind solidarisch mit dem Jugendverein „Roter Baum“ e.V. und verurteilen das Vorgehen der Staatsanwaltschaft! Wir sind entsetzt darüber, wie hier gegen Unterstützer_innen des Bündnisses vorgegangen wird. Der erfolgreiche und legitime antifaschistische Protest des 19. Februar wird hier auf eine ungeheuerliche Weise kriminalisiert.
Der Verein versucht nun seine Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen, notwendige Reparaturen durchzuführen und die seit Jahren gute und bewährte Jugendarbeit fortzusetzen. Dafür braucht er die Unterstützung und Solidarität aller Menschen, die sich gegen die Naziaufmärsche gestellt haben.

Mehr als 150 Demonstrant_innen wurden verletzt, vielen weiteren droht ein Verfahren. Das Bündnis „Dresden Nazifrei – Heidelberg nimmt Platz“ ist solidarisch mit allen, die im Zusammenhang mit dem 19. Februar von Repressionen betroffen sind, z.B. dem Jugendverein „Roter Baum“ e.V., dem alternativen Wohnprojekt „Praxis“ und den Opfern von Polizeigewalt. Auch nach den Blockaden stehen wir zusammen. Wir lassen uns nicht spalten!

Aus diesem Grund werden wir am Donnerstag, dem 31. März im Häll (ex-Zum Teufel, Kirchheimer Weg 2) ab 21 Uhr eine Soliparty veranstalten. Der Eintritt geht zu 100% an das Bündnis „Dresden nazifrei“ und darüber auch an den „Roten Baum“.

Nachtreffen

Nachdem wir es am 19. Februar gemeinsam geschafft haben, den Naziaufmarsch in Dresden wieder zu verhindern, möchten wir euch einladen, diesen Freitag zu unserem Nachtreffen zu kommen.
Dabei soll es um eure Kritik an der Organisation, die Bewertung der Aktion und Ausblicke auf künftige antifaschistische Arbeit gehen. Außerdem soll es Raum geben, sich über die eigene Erlebnisse an diesem Tag auszutauschen.

Ort und Zeit des Treffens kann unter heidelbergnimmtplatz@gmx.de erfragt werden.

Solidarität gegen Repression

„Am Abend des 19. Februar stürmte ein Sondereinsatzkommando der Polizei maskiert und in voller Kampfausrüstung das „Haus der Begegnung“ in Dresden, sowie das Haus des Jugendvereines „Roter Baum“ e.V. (http://www.roter-baum.de). Dabei wurden sämtliche Türen des Hauses zerstört und die Einrichtung verwüstet. Mehrere Personen wurden durch das äußerst aggressive und völlig unverhältnismäßige Vorgehen des Sondereinsatzkommandos verletzt. Anschließend mussten sie sich nackt durchsuchen lassen, wurden mehrere Stunden gefesselt festgehalten, dann schließlich in Gewahrsam genommen und erkennungsdienstlich behandelt.
Das Jugendhaus wurde von jungen Sanitätern genutzt, welche die Demonstrationen am 13. und 19. Februar 2011 begleitet haben, um Verletzten unparteiisch und ehrenamtlich zu helfen. Durchsucht wurde das Gebäude nach letzten Angaben des LKA wegen des Verdachts, dass von dort aus Gewaltstraftaten koordiniert worden seien.

Wir sind solidarisch mit dem Jugendverein „Roter Baum“ e.V. und verurteilen das Vorgehen der Staatsanwaltschaft! Wir sind entsetzt darüber, wie hier gegen Unterstützer_innen des Bündnisses vorgegangen wird. Der erfolgreiche und legitime antifaschistische Protest des 19. Februar wird hier auf eine ungeheuerliche Weise kriminalisiert.
Der Verein wird in den nächsten Tagen versuchen seine Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen, notwendige Reparaturen durchzuführen und die seit Jahren gute und bewährte Jugendarbeit fortzusetzen. Dafür braucht er die Unterstützung und Solidarität aller Menschen, die sich gegen die Naziaufmärsche gestellt haben. Das Bündnis „Dresden Nazifrei!“ bittet euch daher um eine Spende für den Verein.

Bündnis steht zusammen

Nachdem wir mit eurer Hilfe erneut erfolgreich den Naziaufmarsch in Dresden verhindert haben, werden wir uns nun vor allem mit den zahlreichen Repressionen beschäftigen. Mehr als 150 Demonstrant_innen wurden letzten Samstag verletzt, vielen weiteren droht ein Verfahren. Das Bündnis „Dresden Nazifrei!“ ist solidarisch mit allen, die im Zusammenhang mit dem 19. Februar von Repressionen betroffen sind, z.B. dem Jugendverein „Roter Baum“ e.V., dem alternativen Wohnprojekt „Praxis“ und den Opfern von Polizeigewalt. Auch nach den Blockaden stehen wir zusammen. Wir lassen uns nicht spalten! Wenn ihr selbst betroffen seit, wendet euch bitte via repressionen@dresden-nazifrei.com an uns.“

dresden-nazifrei.com

„Dresden nazifrei“ bittet um Spenden

Aufgrund der enormen Repression und der daraus folgenden Anwaltskosten sowie der massive Sachschäden (Praxis, Haus der Begegnung, Jugendhaus) und der unzähligen beschlagnahmten und zerstörten Gegenstände, die ersetzt werden müssen bittet das bundesweite Bündnis „Dresden nazifrei“ um Geldspenden.

Empfänger: Bund der Antifaschisten e.V.
Konto: 7431721010
BLZ: 85095004
Volksbank-Raiffeisenbank Meißen
Kennwort: Dresden Nazifrei

Geschafft! (Presseschau)

Wir haben es geschafft! Mit der Hilfe von über 20.000 AntifaschistInnen ist es gelungen, den Naziaufmarsch in Dresden zum zweiten Mal zu verhindern. Und das trotz der massiven Repression der Polizei. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren!

Hier eine kleine Presseschau:
leftvision
Tagesschau
taz
DNN
NPD-Blog.de
indymedia
derFreitag
Neues Deutschland
MDR

Letzte Infos – bald geht’s los!

Was ihr mitnehmen solltet:
- Ausweis/Pass
- Kleingeld zum Telefonieren
- Zettel und Stift für Notizen
- Warme und wasserfeste Kleidung und Schuhe, Wechselsocken (Wettervorhersage: zwischen 1 und -4 Grad)
- Sitzkissen, „Rettungsdecke“
- Essen und Trinken für den ganzen Tag
- Erste-Hilfe-Päckchen
- Radio
- Plan von Dresden

Was ihr nicht mitnehmen solltet:
- Alkohol und illegale Drogen
- Adressbücher (auch digitale)
- Waffen und sonstige Gegenstände, welche die Polizei als „passive Bewaffnung“ ansieht (z. B. Stahlkappenschuhe, Handschuhe mit Protektoren etc.)

Außerdem empfiehlt es sich, keine Kontaktlinsen zu tragen und keine Schminke oder Fettcremes aufzulegen, da sich darin Reizgas anreichern kann.

Konstantin Wecker spielt Solidaritätskonzert auf Dresdner Blockade

„Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Freunde!

Die Bilder aus Dresden vom 13. Februar schienen allzu erfreulich. Dresden wehrt sich! In der Tat haben sich viele, viele Menschen gegen Nazis engagiert an diesem Tag. Leider haben aber eine überaus fragwürdige Stadtpolitik, skandalöse Gerichtsentscheidungen und ein nur noch aberwitzig zu nennendes Polizeiaufgebot ermöglicht, dass erneut 1.200 Faschisten in der Dresdner Innenstadt marschieren konnten. Gleichzeitig wurden Antifaschisten drangsaliert und schikaniert.

Der Aufwand, mit dem hier ein Nazi-Aufmarsch durch öffentlich Organe ermöglicht, geschützt und begleitet wurde, empört mich zutiefst. Und ich verleihe meiner Empörung beim erneuten Nazi-Marsch am kommenden Samstag auf meine Weise Ausdruck.

Ich werde nämlich am 19. Februar nicht nur meine derzeitige Tour unterbrechen und nach Dresden kommen. Sondern ich werde auch meinen musikalischen Weggefährten Jo Barnikel und Instrumente mitbringen, um an diesem Tag ein Solidaritäts-Konzert für die Blockierenden zu spielen – auf den Blockaden! Denn Antifaschismus darf man, wie sich leider auch 2011 herausstellt, offenbar nicht dem Staat überlassen.

mit antifaschistischen Grüßen

Konstantin Wecker“

6. Bündnistreffen

Das nächste Treffen des Bündnis findet am Mittwoch, dem 16. Februar um 19 Uhr in den Räumen der WAS.Schulungs GmbH (Bergheimer Straße 147, gegenüber der Nachtschicht) statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Ehemalige Widerstandskämpfer rufen zu Blockaden auf

Ehemalige Widerstandskämpfer und Überlebende von Konzentrationslagern haben in einer gemeinsamen Erklärung dazu aufgerufen, sich den Nazis in den Weg zu stellen. Hier der Wortlaut der Erklärung:

„Gemeinsame Erklärung deutscher und tschechischer Widerstandskämpfer gegen den Hitlerfaschismus zum geplanten Neonaziaufmarsch am 19. Februar 2011 in Dresden

Mit großer Sorge verfolgen wir das Wiedererstarken des Rechtsradikalismus und insbesondere des Neofaschismus in Deutschland.

Es ist besorgniserregend, dass Neonazis offen und vielfältig ihre menschenverachtenden Ideen und Auffassungen unter dem Mantel der Demokratie zur Schau stellen können, während Antifaschisten, die sich diesem braunen Spuk in den Weg stellen, kriminalisiert werden. Dass dabei das Gedenken an die barbarischen Bombenangriffe vom 13. Februar 1945 auf Dresden missbraucht wird, macht uns besonders nachdenklich.

Dafür sind Millionen Kameraden nicht in den faschistischen Konzentrationslagern in den Tod gegangen, haben unzählige Widerstandskämpfer während der braunen Barbarei nicht Folter und Tortouren überstanden, ohne ihren Glauben an Demokratie und Menschlichkeit, an eine bessere Zukunft, ein friedliches Miteinander, zu verlieren!

Getreu dem Schwur unserer Kameraden von Buchenwald werden wir nicht eher ruhen, bis der Faschismus mit seinen Wurzeln ausgerottet und eine neue Welt des Friedens und der Freiheit errichtet ist.

Wir rufen deshalb alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich den Neonazis in Dresden entschlossen entgegen zu stellen.

Verhindert mit allen demokratisch legitimierten Mitteln den Naziaufmarsch am 19. Februar 2011 durch Dresden! Dresden soll nazifrei werden! Protest ist das Gebot der Stunde.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Prof. Hans Lauter, Ehrenvorsitzender der VVN-BdA, Zuchthaus, Moorsoldat

Andĕla Dvořáková, Präsidentin ČSBS

Frido Seydewitz, Ehrenvorsitzender des VVN-BdA Sachsen, Emigration, GULAG

Libuše Nachtmannová, Überlebende KZ Ravensbrück

Ruth Burse, Überlebende KZ Theresienstadt

Vojmir Srdečny, Überlebender KZ Sachsenhausen

Justin Sonder, Überlebender KZ Auschwitz

Antonín Hnilička, Überlebender KZ Mauthausen